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CBD bei Anfällen: Anwendung, Wirksamkeit, Nebenwirkungen und mehr

CBD bei Anfällen: Anwendung, Wirksamkeit, Nebenwirkungen und mehr

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CBD bei Anfällen: Anwendung, Wirksamkeit, Nebenwirkungen und mehr

CBD (Cannabidiol) ist ein Wirkstoff aus der Cannabispflanze, der nicht psychoaktiv ist und zunehmend als mögliche Behandlung für Anfälle diskutiert wird. Während es nicht als Wundermittel gilt, zeigen Studien, dass CBD insbesondere bei bestimmten Epilepsieformen vielversprechend sein kann.

Was ist CBD?

CBD ist ein Bestandteil der Cannabispflanze, der im Gegensatz zu THC (Tetrahydrocannabinol) keine berauschende Wirkung hat. Es wird unter anderem zur Behandlung von Schmerzen und Angstzuständen eingesetzt.

Hilft CBD bei Anfällen?

Ja, CBD kann bei bestimmten Anfallsarten helfen. Studien haben gezeigt, dass CBD die Häufigkeit von Anfällen bei Patienten mit Lennox-Gastaut-, Dravet-Syndrom oder tuberöser Sklerose signifikant reduzieren kann. Auch bei anderen seltenen Syndromen wie CDKL5-Mangel, Aicardi-, Doose- und Dup15q-Syndrom wurden positive Effekte beobachtet.

Wie wirkt CBD bei Anfällen?

Die genaue Wirkweise von CBD bei Anfällen ist noch nicht vollständig geklärt. Es wird jedoch angenommen, dass CBD mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System interagiert, welches verschiedene Körperfunktionen wie Immunreaktionen, Appetit, Schmerzempfinden und Schlaf reguliert.

Ist CBD von der FDA zur Behandlung von Anfällen zugelassen?

Ja, die FDA hat Epidiolex, ein verschreibungspflichtiges CBD-Präparat, zur Behandlung von Anfällen bei Lennox-Gastaut-, Dravet-Syndrom und tuberöser Sklerose zugelassen.

Kann CBD mit anderen Medikamenten interagieren?

Ja, CBD kann mit verschiedenen Antiepileptika wie Brivaracetam, Clobazam und Valproinsäure interagieren. Es ist wichtig, die Anwendung mit einem Arzt zu besprechen.

Wie wird CBD zur Behandlung von Anfällen angewendet?

Die empfohlene Anfangsdosis von Epidiolex beträgt 2,5 mg/kg zweimal täglich. Die Erhaltungsdosis liegt bei 5 mg/kg und die maximale Dosis bei 10 mg/kg zweimal täglich.

Mögliche Nebenwirkungen

Zu den möglichen Nebenwirkungen von CBD gehören Schläfrigkeit, Durchfall, Appetitlosigkeit und in seltenen Fällen Leberschäden. Bei einigen Menschen kann CBD sogar zu einer Zunahme von Anfällen führen.

Vorsicht bei frei verkäuflichem CBD

Über die Verwendung von frei verkäuflichem CBD zur Behandlung von Epilepsie sollte stets ein Arzt konsultiert werden, da die Qualität und Reinheit der Produkte variieren kann. Verschreibungspflichtiges Epidiolex bietet hier eine sicherere Alternative.