Pfeffer ist ein unverzichtbares Gewürz in vielen Küchen Deutschlands. Eine aktuelle Untersuchung der Zeitschrift Öko-Test in der Ausgabe 3/2025 hat nun einige überraschende Ergebnisse zu Tage gefördert.
Bewertung der Pfefferprodukte
Von 21 getesteten schwarzen Pfefferkörnern verschiedener Marken erhielten lediglich fünf Produkte die Bewertung „Gut“. Elf Produkte wurden als „Befriedigend“ eingestuft, vier als „Ausreichend“ und eines erhielt die Note „Ungenügend“. Die Tester achteten nicht nur auf die Inhaltsstoffe, sondern auch auf die Corporate Social Responsibility (CSR) der Hersteller.
Inhaltsstoffe und Pestizide
In Bezug auf die Inhaltsstoffe waren die Tester erfreut über die geringe Anzahl problematischer Produkte. Lediglich fünf der getesteten Pfefferarten wiesen erhöhte oder stark erhöhte Mineralölanteile auf. Zudem wurden bei zwei Produkten Rückstände von mehreren Pestiziden gefunden. Der Gehalt an Piperin, der für die Schärfe des Pfeffers verantwortlich ist, war jedoch bei keinem Produkt beanstandet.
Kritik an Arbeitsbedingungen
Die CSR-Bewertung fiel jedoch durchweg negativ aus. Öko-Test kritisierte vor allem die unzureichenden Löhne und die schwierigen Lebensbedingungen der Pfefferbauern. Obwohl einige Marken Strategien zur Verbesserung der Bedingungen angeben, konnten viele nicht nachweisen, dass diese auch umgesetzt werden. Von den getesteten Marken bieten zwölf keine oder nur teilweise faire Arbeitsplätze.
Testsieger unter den Pfeffern
Trotz der kritischen Bewertung wurden fünf Pfefferprodukte als „gut“ ausgezeichnet. Dazu gehören:
- K-Bio Pfeffer, schwarz (Kaufland)
- dm Bio Schwarzer Pfeffer, Naturland
- Sonnentor Pfeffer, schwarz, bio
- Alnatura Schwarzer Pfeffer (mit Fair-Trade-Siegel)
- Ener Bio Schwarzer Pfeffer, Naturland (Rossmann, mit Fair-Trade-Siegel)
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