Etagenwechsel der Erkrankung
Mediziner verwenden den Begriff „Etagenwechsel“ für den Übergang einer Erkrankung von den oberen Atemwegen zu den unteren Atemwegen. Dies kann auch bei einer Pollenallergie geschehen.
Bei Allergien gegen Gräser, Hasel oder Erle reagiert der Körper nicht nur mit einer laufenden Nase, sondern kann auch Symptome wie Kurzatmigkeit und Reizhusten entwickeln.
Risiko für Asthma bei Heuschnupfen
„Bei Patienten mit Heuschnupfen oder chronischem Schnupfen besteht ein erhöhtes Risiko, dass sich Asthma entwickeln kann“, erklärt die Allergologin Tanja Hildenbrand. Die Entzündung in der Nase könnte dabei eine entscheidende Rolle spielen.
Frühe Anzeichen für Asthma
Frühwarnzeichen für einen Etagenwechsel sind häufiges Räuspern und trockener Husten. „Später kann auch Atemnot, besonders bei körperlicher Belastung, hinzukommen“, fügt Hildenbrand hinzu. Ein pfeifendes Geräusch beim Ausatmen kann ebenfalls auf Asthma hinweisen.
Prävention durch Behandlung der Pollenallergie
Das Risiko, dass sich Asthma entwickelt, kann jedoch verringert werden, indem die Pollenallergie effektiv behandelt wird. Eine spezifische Immuntherapie kann helfen, indem der Körper schrittweise an das Allergen gewöhnt wird, wodurch die allergische Reaktion abgemildert wird. Studien haben gezeigt, dass diese Therapie den Etagenwechsel verhindern kann.
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