In Zeiten, in denen der Stress überhandnimmt und sowohl körperlich als auch seelisch spürbar wird, fällt es oft schwer, rational zu handeln. Um die Situation zu bewältigen, ist es wichtig, zunächst zur Ruhe zu kommen. Eine wirksame Methode zur Selbsthilfe ist die Butterfly-Hug-Technik, auch bekannt als «Schmetterlings-Umarmung». Diese Technik kann überall angewendet werden und hilft, Gefühle zu regulieren und Stress zu reduzieren – ganz einfach mit den eigenen Händen.
Die Schritte der Butterfly-Hug-Technik
- Emotionalen Stress spüren: Zuerst sollte man sich bewusst machen, wo der Stress spürbar ist, sei es ein Kloß im Hals, Druck im Bauch oder ein anderes unangenehmes Gefühl.
- Schmetterlingshaltung einnehmen: Die Arme werden vor der Brust verschränkt, sodass die Fingerspitzen unterhalb des Schlüsselbeins liegen. Die Daumen berühren sich und bilden den Körper des Schmetterlings, während die gespreizten Finger die Flügel darstellen.
- Sanft klopfen: Mit den Fingern wird sanft unterhalb der Schlüsselbeine geklopft, abwechselnd rechts und links oder auch gleichzeitig.
- Im eigenen Rhythmus weitermachen, tief atmen: Sobald man einen angenehmen Rhythmus gefunden hat, sollte man dabei tief in den Bauch einatmen und etwas länger wieder ausatmen.
- Augen zu und loslassen: Geschlossene Augen können helfen, sich besser auf die Übung zu konzentrieren.
- Abschluss und Nachspüren: Sobald das Gefühl eintritt, dass der akute Stress nachgelassen hat, können die Arme gesenkt werden – meist geschieht dies bereits nach ein bis drei Minuten.
Wie funktioniert die Butterfly-Hug-Technik?
Die Wirkung der «Schmetterlings-Umarmung» beruht auf der bilateralen Stimulation, also dem abwechselnden Klopfen rechts und links. Diese Technik aktiviert den Parasympathikus, den Teil des Nervensystems, der für Ruhe und Entspannung zuständig ist, und hilft somit, dem Sympathikus, der für Stressreaktionen verantwortlich ist, entgegenzuwirken.
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