HEALTH News

Alles rund um Ihre Gesundheit

Sturzrisiko für Pflegebedürftige verringern: Vier wichtige Tipps

Sturzrisiko für Pflegebedürftige verringern: Vier wichtige Tipps

Vier hilfreiche Tipps zur Sturzprävention für Pflegebedürftige, um das Risiko von Stürzen zu verringern und die Sicherheit im Alltag zu erhöhen.
Vier hilfreiche Tipps zur Sturzprävention für Pflegebedürftige, um das Risiko von Stürzen zu verringern und die Sicherheit im Alltag zu erhöhen. (Urheber/Quelle/Verbreiter: )

Ein Sturz kann für ältere Menschen schwerwiegende Folgen haben und oft führt die Angst vor einem erneuten Sturz dazu, dass sie sich weniger bewegen. Dies kann jedoch die Muskeln schwächen und das Risiko weiterer Stürze erhöhen. Um dies zu vermeiden, sind hier vier Tipps zur Sturzprävention, die sowohl Pflegebedürftige als auch ihre Angehörigen berücksichtigen sollten:

1. Bewegung, Bewegung, Bewegung

Aktiv sein ist entscheidend für die Stärkung von Muskelkraft, Gleichgewicht, Beweglichkeit und Koordination. Besonders Pflegebedürftige haben häufig Schwierigkeiten, sich zu bewegen, aufgrund von fehlender Kraft und Motivation. Angehörige sollten daher kurze tägliche Spaziergänge an der frischen Luft unternehmen und alltägliche Aufgaben wie Blumen gießen oder Kochen gemeinsam erledigen. Auch gezieltes Üben von Bewegungsabläufen wie Treppensteigen oder der Umgang mit einem Rollator kann hilfreich sein. Wichtig ist, dass dies in Absprache mit der pflegebedürftigen Person geschieht, ohne Druck oder Zwang.

2. Das Zuhause sicherer machen

Ein häufiges Stolperrisiko im eigenen Zuhause sind lose Kabel oder Teppichkanten. Diese sollten gesichert oder entfernt werden. Ausreichend Platz ist wichtig, insbesondere wenn Rollatoren oder Rollstühle genutzt werden. Manchmal kann es helfen, Möbel umzurücken. Auch die Markierung von Schwellen und Stufen sowie eine gute Beleuchtung sind entscheidend für mehr Sicherheit. Bewegungsmelder können nachts nützlich sein.

3. Passende Kleidung wählen

Die Wahl der Bekleidung spielt ebenfalls eine Rolle bei der Sturzprävention. Enge oder steife Kleidung kann die Bewegungsfreiheit einschränken. Besser sind dehnbare Materialien, die dennoch nicht zu weit geschnitten sind, um das Hängenbleiben an Gegenständen zu vermeiden. Die Schuhe sollten hinten geschlossen und rutschfest sein, während zu Hause auch rutschfeste Socken eine gute Option sind.

4. Medikamente checken

Ein wichtiger Aspekt der Sturzprävention ist die Überprüfung der Medikamente. Müdigkeit, Benommenheit und Schwindel können häufige Nebenwirkungen sein, die das Sturzrisiko erhöhen. Angehörige sollten mit dem Arzt sprechen, wenn sie den Verdacht haben, dass ein Medikament die Bewegungsfähigkeit beeinträchtigt, und gegebenenfalls eine Umstellung auf ein anderes Präparat in Erwägung ziehen.