Personen, die alleine leben, haben oft einen geringeren Lebensmittelverbrauch im Vergleich zu Mehrpersonenhaushalten, was dazu führen kann, dass Nahrungsmittel schneller verderben und im Müll landen. Insbesondere da viele Lebensmittel in großen Packungen verkauft werden, sind Singles häufig mit der Herausforderung konfrontiert, den Einkauf so zu planen, dass sie weniger wegwerfen. Die Initiative „Zu gut für die Tonne“ gibt hilfreiche Tipps zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen für Alleinlebende:
1. Prüfen: Lohnt sich die größere Packung wirklich?
Viele Singles neigen dazu, größere Verpackungen zu kaufen, um Geld zu sparen, da diese oft günstiger pro Kilogramm sind. Dies macht jedoch nur Sinn, wenn die gesamte Packung vor dem Verderben aufgebraucht wird. Bei schnell verderblichen Lebensmitteln kann es wirtschaftlicher sein, die kleinere Packung zu wählen.
2. Vielseitig verwendbare Produkte kaufen
Bei der Essensplanung sollten Alleinlebende auf vielseitige Lebensmittel setzen. Produkte wie Kartoffeln oder Karotten, die häufig in großen Packungen angeboten werden, können in verschiedenen Gerichten verwendet werden, sodass es nicht langweilig wird. Ob in Salat, Suppe oder Gemüsepfanne – mit kreativen Zubereitungen lässt sich eine ganze Woche lang Abwechslung schaffen.
3. Vor dem Einkauf Vorräte checken
Um der Frage „Habe ich noch Eier zu Hause?“ im Supermarkt vorzubeugen, ist es ratsam, vor dem Einkauf einen Überblick über die vorhandenen Vorräte zu haben. Dies kann helfen, überflüssige Einkäufe zu vermeiden und Lebensmittel, die bald ablaufen, rechtzeitig zu verbrauchen.
4. Neue Lebensmittel hinten einsortieren
Um sicherzustellen, dass bereits geöffnete und ältere Lebensmittel nicht in Vergessenheit geraten, sollten diese im Kühlschrank nach vorne gestellt werden. Neuere Einkäufe können hinten einsortiert werden. Ein Zettel am Kühlschrank mit den Produkten, die bald ablaufen, kann ebenfalls nützlich sein.
5. Lebensmittel direkt verkochen und einfrieren
Wenn nur eine Portion eines Gerichts gekocht wird, bleiben oft Reste übrig. Um zu vermeiden, dass halbe Zucchini oder angebrochene Sahne im Kühlschrank liegen bleiben, sollten alle Zutaten direkt verwendet und zusätzliche Portionen eingefroren werden. So hat man an stressigen Tagen eine leckere, bereits zubereitete Mahlzeit zur Hand, die nur noch aufgewärmt werden muss.
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