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Eicheln und Bucheckern – schlimm, wenn Kinder sie essen?

Nussiges Aroma: Geröstete Bucheckern eignen sich als Topping für Salate, Suppen oder Müslis.

Im Herbst können Familien viele Schätze der Natur entdecken. Wer mit jüngeren Kindern im Park oder Wald unterwegs ist, sollte aufmerksam sein, wenn der Nachwuchs irgendwelche Waldfrüchte aufsammelt und in den Mund stecken will. 

Grundsätzlich sind Eicheln und Bucheckern zwar nährstoffreich und aromatisch. Doch direkt vom Baum sind diese Waldfrüchte ungenießbar. Also «bitte nicht direkt beim Spaziergang verzehren», sagt Daniela Krehl, Ernährungsexpertin von der Verbraucherzentrale Bayern. 

Roh sind Eicheln und Bucheckern gar keine gute Idee. Denn: «Die können ganz schön ordentlich Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Das kommt einfach daher, weil Eicheln Gerbstoffe enthalten, sogenannte Tannine», erklärt Krehl. Und in Bucheckern steckt der schwach giftige Stoff Fagin.

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Wie Eicheln und Bucheckern genießbar werden

Eicheln und Bucheckern kann man vielfältig in der Küche verwenden. Vorher muss man die Gerbstoffe beziehungsweise die Giftstoffe jedoch herauslöst. 

Das geht so: 

  • Eicheln kann man mehrere Tage in Wasser einweichen. 
  • Bei Bucheckern reicht es der Verbraucherzentrale zufolge, diese mit heißem Wasser zu übergießen. 
  • Alternativ kann man Bucheckern auch in der Pfanne anrösten. Dabei entwickeln sie einen nussigen Geschmack – perfekt als knackiges Topping auf Salaten, Suppen oder Müslis.

Eicheln und Bucheckern sind glutenfrei. Wer sie zermahlt, kann man damit einen Teil des herkömmlichen Mehls ersetzen und etwa Brot oder Kekse backen. Um vollständig glutenfrei damit zu backen, benötigt man der Verbraucherzentrale zufolge weitere Zutaten für die Bindung, etwa Eier, Flohsamenschalen oder Leinsamen – und natürlich viele Eicheln und Bucheckern.

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