Die Umstellung auf die Sommerzeit bringt nicht nur längere Abende, sondern kann auch gesundheitliche Beschwerden mit sich bringen. Viele Menschen fühlen sich nach der Zeitumstellung müde und haben Schwierigkeiten, morgens aus dem Bett zu kommen.
Umfrageergebnisse
Laut einer aktuellen Umfrage im Auftrag der DAK haben 27 Prozent der Befragten Probleme mit der Zeitumstellung. Diese Schwierigkeiten können gesundheitlicher oder psychischer Natur sein und sich über mehrere Tage erstrecken.
Ursachen für die Beschwerden
Experten erklären, dass die Zeitumstellung bei manchen Menschen zu einem Zustand führen kann, der einem Mini-Jetlag ähnelt. Der Schlaf-Wach-Rhythmus vieler Menschen ist oft länger oder kürzer als 24 Stunden, was die Anpassung an die neue Zeit erschwert.
Expertentipps zur Bewältigung
1. Gelassenheit üben
Ein positiver Umgang mit der Zeitumstellung kann helfen. Wenn man sich bewusst macht, dass man auf die Umstellung empfindlich reagiert, kann das zu einer besseren Bewältigung führen.
2. Früher ins Bett gehen
Vor der Zeitumstellung empfiehlt es sich, schrittweise eine Viertelstunde früher ins Bett zu gehen und den Wecker entsprechend anzupassen. Dies erleichtert die Umstellung.
3. Tageslicht tanken
Licht ist wichtig für die Anpassung. Wer tagsüber viel Tageslicht bekommt, fühlt sich energiegeladener und kann die Zeitumstellung besser bewältigen.
4. Körperlich aktiv bleiben
Körperliche Aktivität kann helfen, die Müdigkeit nach der Zeitumstellung zu reduzieren. Experten raten dazu, auch nach der Zeitumstellung aktiv zu bleiben.
Auswirkungen auf die Stimmung
In der Umfrage berichteten 13 Prozent der Befragten, dass sie aufgrund der Zeitumstellung depressive Verstimmungen erlebten. Für Menschen mit bereits bestehenden depressiven Symptomen kann die Umstellung noch herausfordernder sein.
Experten empfehlen, den „Zeitgeber-Plan“ – schrittweises früheres Aufstehen – schon fünf bis sieben Tage vor der Umstellung zu beginnen. Lichtquellen wie Tageslichtlampen können dabei unterstützen.
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